|
Der Leser hat´s gut, er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.
Kurt Tucholsky

Am Bahnhof 6
82205 Gilching
Die schönste Literatur gibt es im
Kino....

|
Unsere Buchtipps
Amy Sackville
"Ruhepol"
Luchterhand Verlag, € 19,99
Wie viel Entfernung hält eine Liebe aus - und wie viel Nähe lässt sie zu?
Ein heißer Augusttag in der Nähe von London: Julia, Mitte dreißig, streift durch das alte viktorianische Haus der Familie und sichtet die Hinterlassenschaft ihres Urgroßonkels, der vergeblich versucht hat, den Nordpol zu entdecken. Sie versetzt sich in seine junge Frau Emily, die jahrzehntelang auf den Verschollenen gewartet hat, sie träumt von weißer Weite und kaltem Indigoblau, während sie die Risse in ihrer eigenen Ehe zu ignorieren versucht.
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts verschwindet der Forscher Edward Mackley bei einer Expedition zum Nordpol spurlos. Er lässt eine junge Witwe zurück, Emily, die ihr Leben lang geduldig auf seine Rückkehr wartet - so die Familiengeschichte. Hundert Jahre später, an einem heißen Augusttag, sichtet Edwards Urgroßnichte Julia seine Hinterlassenschaft, streift durch das alte dunkle Haus der Familie, in dem sie seit kurzem mit ihrem Mann Simon wohnt. Sie versucht die ersten Risse, die sich in ihrer Ehe zeigen, zu ignorieren, und während Simon in seinem Architekturbüro in London arbeitet, versetzt sie sich in die einsame, wartende Emily, in den Forscher, der mit seinen Gefährten die »Persephone« verlässt, als das Schiff vom Packeis ergriffen wird, und zu Fuß sein Glück versucht, träumt von der weiten Schneelandschaft, den kalten und doch sanften Farben, verdrängt ihre eigene Sehnsucht und Einsamkeit.
Im Laufe des Tages stößt sie jedoch auf eine Entdeckung, die Emilys und Edwards Beziehung in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Und auch die Liebe zwischen ihr und Simon macht an diesem heißen Tag, an dem Julia liest und döst, kocht und im Garten liegt, die Katze füttert und Geschirr zerbricht und dabei die meiste Zeit in einer anderen, eisigen Welt lebt, eine entscheidende Entwicklung durch.
"Spannend, verlockend, träumerisch", Los Angeles Times
bestellen!
Jussi Adler-Olsen
"Das Alphabethaus"
dtv premium, € 15,90
1944. Nach einem Flugzeugabsturz über deutschem Territorium retten sich die beiden britischen Soldaten Bryan in einen Lazarettzug, der verletzte deutsche Soldaten von der Ostfront nach Hause bringt. Unter falscher Identität landen die Piloten als Patienten im "Alphabethaus", einem Krankenhaus in der Nähe von Freiburg im Breisgau, in dem psychisch Kranke als Versuchskaninchen für Psychopharmaka dienen. Brian und James' einzige Chance, dort zu überleben, besteht darin, sich selbst als psychisch krank auszugeben. Doch können sie das, ohne Schaden zu nehmen an Leib und Seele? Und: sind sie die einzigen Simulanten? Jahrzehnte später werfen entsetzliche Ereignisse der Vergangenheit noch einmal ihre Schatten auf die Überlebenden....
»Eine unfassbare Geschichte: die Schrecken des Krieges und das Schicksal psychisch zutiefst beschädigter Patienten einer Nervenheilanstalt auf der einen Seite, die Freundschaft zweier englischer Piloten und die Suche nach einem Verschwundenen auf der anderen, gehört zum Besten, was Jussi Adler-Olsen je geschrieben hat. Wie er das groteske Elend der Patienten einer Nervenklinik als Folge des Krieges schildert, ist anrührend und beklemmend zugleich.
Man liest das Buch mit allen Sinnen.« Ingrid Brekke in ‚Aftenposten'
bestellen!
Stewart O'Nan
"Emily, allein"
Rowohlt Verlag, € 19,95
Das einfühlsame Porträt einer Frau, die am Ende ihres Lebens einen Neuanfang wagt.
Emily Maxwell, eine Witwe, deren Kinder längst eigene Familien gegründet haben, führt ein ziemlich unspektakuläres Leben, allein mit ihrem Hund. Dann und wann trifft sie sich mit ihrer Schwägerin zum Essen, aber das ist es dann auch schon. Dann und wann trifft sie sich mit ihrer Schwägerin Arlene zum Essen, aber das ist es dann auch schon. Als Arlene bei einem gemeinsamen Frühstück im Lieblingslokal zusammenbricht und ins Krankenhaus muss, wird für Emily alles anders.Sie verbringt ganze Tage damit, Besuche ihrer Enkel aufwendig zu planen, sie kauft sich ein kleines Auto, lernt, die bislang noch nie erfahrene Unabhängigkeit in vollen Zügen zu genießen. Auf einmal offenbart ihr das Leben neue Möglichkeiten.
Eine alte Frau wie Emily meint jeder zu kennen, und doch wurde sie selten so einfühlsam und treffend porträtiert.Stewart O'Nan zeigt uns ihre kräftig in alle Richtungen ausschlagenden Gefühle - des Bedauerns, des Stolzes, der Trauer, der Freude - in völlig überraschenden Zusammenhängen. Indem er das scheinbar Gewöhnliche als etwas Außergewöhnliches enthüllt und sich - heiter, ergreifend - mit ernsten Themen wie Einsamkeit, Alter und nahem Tod befasst, schärft er den Blick des Lesers, sein Verständnis.
"Selbst wenn man keine alte Dame ist, es auch nie sein wird, sind Emilys Hoffnungen und Ängst identisch mit denen, die man selber hegt. Der Roman lässt einen einfach nur begeistert sein. " The Washington Post
"Stewart O'Nan ist ein glänzender Erzähler". Süddeutsche Zeitung
bestellen!
|
|
 |
 |
Montag-Freitag
9 - 19. Uhr
Samstag
9 - 14 Uhr |
 |
Neue Buchtipps Februar 2012!
|
 |

Sandro Veronesi "XY"
Im verschneiten Wald nahe des Bergdorfs San Giuda werden die Leichen von elf Touristen gefunden. Die Autopsie der Leichen offenbart etwas Unfassbares: elf Leichen, elf Todesursachen. Mord und Selbstmord, Krebs und Herzinfarkt. Ein Opfer scheint dem Biss eines Haifisches erlegen zu sein. Nichts passt zusammen. Während die Behörden die unerklärlichen Details der Tragödie vertuschen, versuchen der Priester Don Ermete und die Psychologin Giovanna, das Rätsel zu lösen. Ihre Ermittlungen führen den Leser auf eine philosophische Reise in die Grenzgebiete unseres Verstandes.
Geeignet für alle Leser, die sich nicht mit Grusel und Schauder zufrieden geben wollen, sondern die tiefer schauen wollen, hinter den Schmerz.
Verlag Klett-Cotta,
€ 22,95
bestellen
Bestellung von
eBooks...
hier klicken

|
|